Markus Fäh

Über mich

  • Geboren am 26. Februar 1958 in Kilchberg/Zürich
  • Aufgewachsen in Zürich
  • Studium der Klinischen Psychologie und Soziologie
  • Journalistische und publizistische Tätigkeit
  • Arbeit in diversen psychiatrischen Institutionen
  • Weiterbildung in verschiedenen psychotherapeutischen Modalitäten (Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie nach Carl Rogers, Hypnotherapie, Systemische Familientherapie, Gestalttherapie)
  • Weiterbildung zum Psychoanalytiker Freudscher Richtung (Mitglied der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung, Ausbildungsanalytiker der Schweizerischen Gesellschaft für Psychoanalyse)
  • Berufspolitische Aktivitäten (1995-2003 Präsident des Schweizer Psychotherapeuten Verbandes, 2003-2008 Präsident, seither Ehrenpräsident der Europäischen Konföderation für Psychoanalytische Psychotherapie ECCP)
  • Lehr- und Ausbildungstätigkeit (Freud-Institut Zürich; Sigmund-Freud-Privatuniversität Wien; Psychoanalytische Institute in Innsbruck, Moskau, St. Petersburg, Novosibirsk, Ekaterinburg, Minsk, Teheran)
  • Autor von zahlreichen wissenschaftlichen Artikeln, Buchbeiträgen, Fach- und Sachbüchern
  • Vater zweier erwachsener Kinder

Aktuell

Mehr Informationen auch auf meiner Website

http://WWW.MARKUSFAEH.COM

 

 

Lektüre für fachlich Interessierte:

IN: PSYCHE JANUAR 2018

MARKUS FÄH
KOLPOSWUNSCH. PENISWUNSCH UND KASTRATIONSTAT – ASPEKTE EINER ERWEITERTEN THEORIE DES ÖDIPUSKOMPLEXES

Kopieren Sie diesen link und bestellen Sie meinen Beitrag: https://doi.org/10.21706/ps-72-1-1

 

AUFTRITTE

Workshop

«Ethische Fragen in der Psychoanalyse»

Samstag, 14. September 2019

Psychoanalytisches Forum München

Alfred Adler Institut München e.V., Widenmayerstraße 17, D-80538 München

Kosten 40 Euro | 20,00 Euro für AusbildungsteilnehmerInnen

Anmeldung: https://www.pfm-muenchen.de/aktuelle_veranstaltungen.php

Markus Fäh, Dr. phil., Zürich, Ausbildungsanalytiker SGPsa/IPA

9.30 – 11.00 Uhr: Vortrag und Diskussion:

«Wie aus Fehlern lernen? Auf dem Weg zu einer individuellen und kollektiven psychoanalytischen Fehlerkultur»

11.00 – 11.30 Uhr: Kaffeepause

11.30 – 13.00 Uhr: Offenes Gefäss: Fallvorstellung,  klinische und theoretische Diskussion von Fragen der Fehlerkultur, Ethik und Nebenwirkungs-Sensibilität, institutionelle Fragen

Trotz offiziell praktizierter Fehlerkultur in den klassischen Super- und Intervisionssettings bestehen grosse Widerstände, über eigene Fehler und solche von Kolleginnen und Kollegen offen zu reden. Es sind Alltagsfehler von taktischen und strategischen Fehlern und ethischen Verfehlungen zu unterscheiden. Auch der Umgang mit den unvermeidlichen Nebenwirkungen psychoanalytischer Therapie ist verbesserungsfähig. Wichtig sind ein angemessener konzeptueller Bezugsrahmen und ein «fehlerfreundliches» Klima. Wir versuchen eine neue Haltung zu erarbeiten.

 

 

Symposium:

80 Jahre nach Freud. Freud heute.

Sigmund Freud PrivatUniversität Berlin
Columbiadamm 10, Turm 9
12101 Berlin

Samstag, 28. September 2019, 9-18 Uhr.

Mit Wolfgang Schmidbauer, Alfred Pritz, Markus Fäh, Georg Franzen, Gerhard Benetka, u.a.

Link zum detaillierten Programm:

https://www.sfu-berlin.de/de/event/80-jahre-nach-freud-tagung-zur-aktualitaet-von-freuds-denken/

 

 

Triebtheorie, Ödipuskomplex, Übertragungsdynamik – der «élan vital» der Psychoanalyse

Psychoanalytisches Seminar Innsbruck, Anichstraße 40/1, 6020 Innsbruck, Österreich

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 19.00 Uhr

Markus Fäh, Dr. phil, Zürich

In Zeiten des theoretischen Pluralismus sind vertiefte Auseinandersetzungen mit theoretischen Positionen und ihrer Anwendung in der täglichen Praxis besonders wichtig, wenn die Psychoanalyse nicht in einen flachen Klinizismus abgleiten soll.

Der Referent zeigt an einem detailliert dargestellten klinischen Beispiel auf, wie Arbeiten auf dem Boden der Freudschen Grundannahmen über die Triebe und die Dynamik der inneren Entwicklung die Praxis spannend macht und vitalisiert.

Der Referent:

Geboren1958 in Zürich, Dr. phil., Ausbildungsanalytiker der Schweizerischen Gesellschaft für Psychoanalyse/IPA, Lehranalytiker am Freud-Institut und am Psychoanalytischen Seminar in Zürich. Psychoanalytiker, Psychotherapeut und Supervisor in eigener Praxis in Zürich.  Lehrbeauftragter an der Sigmund-Freud-Privatuniversität Wien, Ausbildner an verschiedenen psychoanalytischen Instituten in Europa. Arbeitsschwerpunkte: Theorie des Ödipuskomplexes, Adoleszenz, Psychoanalyse und Film, Psychoanalytische Konzepte von Männlichkeit und Weiblichkeit, Salutogenese.

 

 

 

Angebot

 

Was ist Psychoanalyse?

Psychoanalyse ist der Weg zu den Wünschen, zum Kontakt mit dem Unbewussten, zum verborgenen Sinn der Träume, zu mehr Lebendigkeit.

Mit Hilfe der Psychoanalyse meistern Sie Lebenskrisen, überwinden innere Blockaden, fördern ihre Kreativität und Produktivität, verbessern Sie Ihre Beziehungen, befreien die Sexualität und finden ihr ganz persönliches
Glück zu leben.

Die Methode funktioniert bei Einzelnen, Paaren,
Gruppen und Organisationen.

Psychoanalyse ist die von Sigmund Freud (1856-1939) entdeckte Methode, um das Unbewusste des Menschen zu erforschen und zu untersuchen.
Psychoanalyse ist die Wissenschaft, die sich aufgrund der durch diese Methode gewonnenen Erkenntnisse über das Seelenleben entwickelt hat.
Die Psychoanalyse ist eine angewandte Wissenschaft: Ihre Erkenntnisse werden zur Therapie von seelischen Störungen, zur Verbesserung der Kommunikation in Beziehungen, Gruppen und Organisationen, in der Literatur- und Kulturwissenschaft, in der Soziologie und der Ethnologie angewandt.

Was ist psychoanalytische Therapie (PT)?
PT ist die Behandlung von seelischen Problemen und Störungen mit den Mitteln und Erkenntnissen der Psychoanalyse. Sie ist die wirksamste Behandlung für eine breite Palette von psychischen und psychisch verursachten Störungen und Problemen, weil sie die unbewussten Ursachen entdeckt und überwindet.

Es gibt verschiedene Formen von PT:
Klassische Analyse im Liegen (3- bis 5-mal pro Woche), Therapie im Sitzen (1- oder 2-mal pro Woche), Paartherapie, Familientherapie, Gruppentherapie, Kurztherapie, Fokaltherapie, Langzeittherapie. Ob und welche Form von PT für jemand richtig ist, wird nach einer Abklärung entschieden, welche eine oder zwei Sitzungen zu etwa 50 bis 75 Minuten umfasst.

Was ist psychoanalytisches Coaching (PC)?
PC ist eine themenorientierte massgeschneiderte Unterstützung von Führungs- und Fachpersonen. Lösungen für konkrete Probleme werden erarbeitet, unbewusste Blockaden der Kreativität und Produktivität werden mit psychoanalytischen Mitteln bearbeitet und überwunden.

Was ist psychoanalytische Organisationsberatung (PO)?
Auch Gruppen, Teams und Organisationen können durch Probleme in der Erfüllung ihrer Aufgabe blockiert sein. PO hat das Ziel, diese oft versteckten Blockaden zu erkennen und zu überwinden und der Organisation zu helfen, ihre Ressourcen optimal auf die Erfüllung ihrer Aufgabe zu bündeln.

Sexualität
Die Befreiung der eigenen persönlichen Sexualität in einem umfassenden Sinne ist ein zentrales Ziel psychoanalytischer Arbeit. Körperliche und seelische Liebesfähigkeit sind die Voraussetzungen für ein befriedigendes Sexualleben. PT hilft, unbewusste sexuelle Konflikte zu erkennen und die Blockaden und Hemmungen zu überwinden. Sie hilft, die eigene sexuelle Erlebnisfähigkeit und die Beziehungsfähigkeit als Liebespartner zu entwickeln.

Seelische Lebendigkeit ist eine Kernvoraussetzung für seelische Gesundheit. PT hilft, den abgeschnittenen oder verschütteten Zugang zum eigenen Unbewussten wieder freizulegen. Damit wird unser innerer Reichtum wieder zugänglich und als Quelle für Veränderung und Kreativität nutzbar.

Arbeits-, Liebes- und Genussfähigkeit
Nach Sigmund Freud ruht die seelische Gesundheit auf drei Säulen: Wer lieben, arbeiten und geniessen kann, kommt langfristig gesund durchs Leben. Deshalb wird in der PT besonders an der Überwindung der unbewussten und bewussten Blockaden dieser Fähigkeiten gearbeitet.

Markus Fäh