Rolf Hächler

Über mich

Über mich

In Zürich geboren und aufgewachsen.

 

Berufsausbildung

Lehre als Bauzeichner und Gewerbeschule in Zürich

 

Akademische Ausbildung

Kantonale Maturitätsschule für Erwachsene in Zürich

Klinische Psychologie, Psychopathologie des Erwachsenenalters, Kunstgeschichte; Universität Zürich

Ausbildung zum Psychoanalytiker Freud-Institut Zürich

Ausbildung in systemisch-psychoanalytischer Institutionsberatung und Teamsupervision am Institut von Prof.P.Fürstenau, Düsseldorf/Deutschland

 

Berufspraxis

Tätigkeit als Bauzeichner

Werkstudent bei der Schweizerischen Bankgesellschaft Zürich

 

Arbeitserziehungsanstalt Kalchrain, 8536 Hüttwilen/TG

Psychosomatische Klinik Barmelweid/AG

Gemeinschaftspraxis für Jugendliche Zürich ( Prof.Dr.med.U.Eiholzer, Dres.med. M.Friedli, F.Navratil)

Konsiliarpsychotherapeut Arbeitserziehungsanstalt Uitikon/ZH (Psychiatrisch-psychologischer Dienst Kanton Zürich)

 

In freier Praxis als Psychoanalytiker und Psychotherapeut in Zürich

 

Supervisor der Arbeitserziehungsanstalt Kalchrain/TG

Supervisor für LehrerInnen Schulkreis Glattal, Zürich

 

Mitgestalter und Moderator der Radiosendung YOYO-Durchblick, DRS 3, Basel

Telefon- und Internetberater für Jugendliche (www.durchblick.ch)

Fachlehrer für psychosomatische Medizin, Pflegerinnenschule Zürich

Vorträge und Workshops zu Essstörungen, Kleinwuchs, Akne, Jugendsexualität

Angebot

Mein Angebot umfasst:

  • Psychoanalytische Therapie (PT) für Jugendliche (besonders: Essstörungen) und Erwachsene
  • Supervision
  • Coaching
  • Paar- und Elternberatungen

 

Was ist Psychoanalytische Therapie (PT)?

Die psychoanalytische Therapie beruht auf der Persönlichkeits- und Krankheitslehre der Psychoanalyse, die ursprünglich von S. Freud geprägt wurde. Das zentrale Konzept ist dabei die Vorstellung, dass unbewusste Konflikte, die ein Mensch im Laufe seines Lebens nicht verarbeiten kann, zu Hindernissen in seiner Entwicklung werden. Sie können dazu beitragen, dass er in späteren Problemsituationen seines Lebens scheitert. Auf diese Weise können unverarbeitete, häufig verdrängte Konflikte, zur Grundlage von seelischen Störungen und körperlichen (psychosomatischen) Krankheiten werden.

Welche Formen der PT gibt es?

Die Methode der PT ist das Gespräch.

Ich biete PT in verschiedenen Formen an:

– als analytische Kurzzeittherapien von der Krisenintervention bis zur Fokaltherapie.

– als mittelfristiges Therapieverfahren

– als Langzeitverfahren im Sinne der klassischen Psychoanalyse mit mehreren Sitzungen pro Woche.

 

Wie arbeitet die PT?

Die psychoanalytische Therapie arbeitet vornehmlich mit dem Prinzip des Verstehens und der Einsicht.

Das Arbeitsmittel dabei ist das Gespräch. Ich beziehe in meiner Arbeit immer auch den Körper mit ein. Hier insbesondere die neuesten Erkenntnisse der psychoanalytischen Forschung des Embodiment.

Die Basis der Gespräche ist der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung, die Anerkennung der individuellen Eigenart und des Schicksals des Einzelnen.

Die Achtung der individuellen Möglichkeiten und Bewältigungsleistungen, sowie die vorurteilsfreie Offenheit für die jeweiligen Lebensschwierigkeiten, Ängste und Konflikte bilden den Ausgangspunkt der psychoanalytischen Arbeit. Auf dieser Grundlage werden die Problemsituationen der Patienten erkundet, die im Hintergrund ihrer Erkrankungen stehen. Unbewusste Konflikte sollen zunehmend deutlicher und bewusster erlebbar werden. Indem die inneren Widersprüche, die irrationalen Ängste und alte, aus der Lebensgeschichte stammende Verletzungen und Kränkungen besprochen, analysiert und aufgearbeitet werden, wird der Weg frei für neue Einstellungen und Lösungsmöglichkeiten. Dadurch kommt es in der innerpsychischen Welt zu einer Lockerung, die bewirkt, dass auch die Krankheitserscheinungen (Symptome) nachlassen.

Was  charakterisiert die PT?

Die PT strebt keine ausschließlich oberflächliche Verhaltensänderung an.

Die Besonderheit der analytischen Therapie beruht auf der Beobachtung, dass verdrängte Konflikte sich in allen gegenwärtigen Beziehungen als Verzerrungen von Wahrnehmungen und Einstellungen äußern können. So kann die Partnerin WIE die (über-)fürsorgliche oder nachlässige Mutter, der Arbeitskollege WIE ein rivalisierender Bruder erlebt und behandelt werden. In der psychoanalytischen Behandlung werden diese Übertragungen genannten Phänomene besonders beachtet und bearbeitet. Auf diese Weise eröffnet sich in den Behandlungen ein Zugang zu Einstellungen, die man als Betroffener zwar bemerkt, vielleicht schon immer registriert hat, aber in ihrer Bedeutung nie verstanden hat. Dies ist die Voraussetzung solche Einstellungen verändern zu können.

 

 

Mitgliedschaften und Finanzielles

Mitglied von:

Föderation Schweizer Psychologinnen und Psychologen (FSP)

Zürcher Psychologinnen und Psychologen (ZüPP)

Freud-Institut Zürich

 

Anerkennungen:

Praxisbewilligung Gesundheitsdirektion Kanton Zürich

Psychotherapeut FSP / Eidg. anerkannter Psychotherapeut

 

Finanzielles:

Das Honorar richtet sich nach den finanziellen Möglichkeiten und Versicherungsformen der Ratsuchenden:

Selbstzahler / Zusatzversicherungen der Krankenkassen (im ambulanten Bereich) / Delegierte Psychotherapie (Grundversicherung) / IV / Unfallversicherung (UVG)

Rolf Hächler